ZUSAMMENFASSUNG — In diesem Bericht wird die Medizinische Physik und ihre Stellung in Physik und Medizin beschrieben. Es werden anhand der historischen Entwicklung, international wie national, Anwendungs- und Themengebiete dargelegt. Dabei wird besonders auf die nationale, österreichische Entwicklung eingegangen und anhand eines österreichischen Pioniers der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts, Dr. Fritz Hawliczek, skizziert. Dieser war in jener Zeit an Aufbau, Weiterentwicklung und Erforschung sowohl dieses Fachgebietes als auch des dazugehörigen Strahlenschutzes maßgeblich beteiligt. Sein Werdegang und Lebensweg, seine für die damalige Zeit bahnbrechenden Arbeiten, seine Forschungen, Entwicklungen und Verdienste in der Medizinischen Physik und im Strahlenschutz sowie seine Publikationen und Patente sollen dargelegt werden. Besonderen Raum nimmt auch die Zusammenarbeit der deutschsprachigen Gesellschaften für Medizinische Physik (Deutschland, Schweiz und Österreich) in Anspruch; Hawliczek war damals der erste Präsident der „Österreichischen Gesellschaft für Krankenhausphysik“ (ÖGKHP) – der Vorläufergesellschaft der „Österreichischen Gesellschaft für Medizinische Physik“ (ÖGMP). Unter seiner Präsidentschaft schloss sich diese Gesellschaft auch internationalen Organisationen der Medizinphysik (EFOMP, IOMP) an. Für seine Verdienste wurde Hawliczek 1987 zum Ehrenmitglied ernannt.

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