zum „Medizinphysiker (ÖGMP)“ bzw. „Medizinphysik-Experten (ÖGMP)“

Die Verlängerung der Fachanerkennung zum „Medizinphysiker  (ÖGMP)“ bzw. „Medizinphysik-Experten (ÖGMP)“ ist bei der FAK der ÖGMP zu beantragen.

Mit 01.12.2016 nimmt die Fachanerkennungskommission Anträge ausschließlich in elektronischer Form entgegen. 
Bitte senden Sie Ihr Antragsformular inkl. aller Anlagen in einem PDF-Dokument an Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! .

Der Antrag muss umfassen:

  1. das schriftliche Ansuchen auf Verlängerung der Fachanerkennung zum „Medizinphysiker (ÖGMP)“ bzw. „Medizinphysik-Experten (ÖGMP)“
  2. das gültige Fachanerkennungszertifikat der ÖGMP 
  3. Nachweis über Art und Umfang der beruflichen Tätigkeit seit der Ernennung bzw. letzten Verlängerung der Fachanerkennung (ÖGMP)
  4. der Nachweis der Fortbildung im Ausmaß von 250 FP
  5. Nachweis über die Entrichtung der Bearbeitungsgebühr und der jährlichen Mitgliedsbeiträge.

Zur Bearbeitung des Antrages wird eine Gebühr in Höhe von 45,- € (dreifacher Mitgliedsbeitrag ohne Zeitung 3x15,- €) eingehoben.

Die Fachanerkennungskommission der ÖGMP setzt sich zusammen aus:

Vorsitzender
Univ.Doz. Mag. Dr. Georg STÜCKLSCHWEIGER
LKH-Universitätsklinikum Graz
Kompetenzzentrum für Medizinische Physik u. Strahlenschutz
Auenbruggerplatz 32, 8010 Graz
Tel.: +43 (0)316 / 385 12440
Fax: +43 (0)316 / 385 14147
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Univ. Prof. DI. Dr. Dietmar GEORG
Medizinische Universität Wien 
Universitätsklinik für Strahlentherapie
Allgemeines Krankenhaus der Stadt Wien
Währinger Gürtel 18-20, 1090 Wien 
Tel.: +43 (0)1 40400 - 26650
Fax: +43 (0)1 40400 - 26660
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DI Boris WARWITZ
Medizinische Universität Innsbruck
Universitätsklinik für Nuklearmedizin
Anichstrasse 35, 6020  Innsbruck
Tel.: +43 (0)512 / 504 80950
Fax: +43 (0)512 / 504 25498
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DI Thomas KÜNZLER, PhD  
LKH Feldkirch
Institut für Medizinische Physik
Carinagasse 47, A-6807 Feldkirch
Tel.:+43 5522/303-3100
Fax.:+43 5522/303-7523
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Die Überprüfung der Gleichwertigkeit der Fachanerkennung anderer Länder mit der Fachanerkennung der ÖGMP erfolgt durch die Fachanerkennungskommission (FAK) der ÖGMP. Im Bedarfsfall werden durch die FAK entsprechende Auflagen erteilt, um die Erlangung der Gleichwertigkeit sicherzustellen. Über den Qualifikationslevel entscheidet die FAK.

Die FAK der ÖGMP erkennt die gemäß der EFOMP Richtlinien in der geltenden Fassung erteilten Fachanerkennungen anderer Länder als gleichwertig an, sofern die Eingangsvoraussetzungen nach Kapitel 4 und Aus-, Weiter-, und Fortbildungsmaßnahmen nach den Richtlinien der ÖGMP erfüllt sind.

Grundsätzlich entscheidet die Fachanerkennungskommission der ÖGMP (FAK) über die Erfüllung der Eingangsqualifikation zur Ausbildung in Medizinischer Physik.

Das Zulassungsverfahren steht nur Mitgliedern der ÖGMP zu.

Voraussetzungen für die Zulassung zum Fachanerkennungsverfahren sind die Nachweise über:

ein abgeschlossenes ordentliches Universitätsstudium mit dem Abschluss „MSc“ oder ein gleichwertiges an einer anerkannten in- oder ausländischen postsekundären Bildungseinrichtung erfolgreich abgeschlossenes Studium im Ausmaß von mindestens 300 ECTS in einer der folgenden Disziplinen:

a.) das Studium der Physik, wobei die positive Absolvierung von Vorlesungen und Übungen zu den Lehrinhalten in Kern- und Isotopenphysik im Ausmaß von 10 ECTS nachzuweisen ist. Selbige umfassen Grundkenntnisse der Phänomenologie der Kernphysik unter Einbeziehung des Wissens über die elementaren Bausteine der Materie. Gegenstand sind der Aufbau, die allgemeinen Eigenschaften, Umwandlungen und Wechselwirkungen (Radioaktivität und Kernreaktionen) der Atomkerne (inklusive der begleitenden atomaren Prozesse), die Methoden ihrer Erforschung mit den wichtigsten Werkzeugen sowie wichtige praktische Anwendungen in Wissenschaft, Medizin und Technik.

b.) ein abgeschlossenes Masterstudium in einem verwandten naturwissenschaftlich-technischen Fach, wobei zusätzlich zu den unter Punkt a geforderten Inhalten aus Kern- und Isotopenphysik folgende positiv absolvierte Lehrinhalte nachzuweisen sind:
(1) Einführung in die Physik im Ausmaß von 20 ECTS.
(2) 5 ECTS aus Vorlesungen und Übungen zu den Rechenmethoden der Physik.
(3) 7 ECTS aus Vorlesungen und Übungen zur angewandten linearen Algebra.
(4) 8 ECTS aus Vorlesungen und Übungen zur angewandten Analysis
Die Details der Lehrinhalte (1–4) sind im Anhang 1 dargelegt.

c.) Studien an ausländischen universitären Bildungseinrichtungen und Hochschulen, die den oberhalb angeführten Studien gleichwertig sind. Die Entscheidung über die Zulassung trifft die FAK.

ÜBERGANGSREGELUNG – GÜLTIG BIS 1.12.2018

Die ÖGMP Fachanerkennung zum „Medizinphysik-Experten (ÖGMP)“ ist nach absolvierter Weiterbildung bei der FAK der ÖGMP zu beantragen.
Der Antrag auf Fachanerkennung zum „Medizinphysik-Experten (ÖGMP)“ ist von der Homepage der ÖGMP zu beziehen (http://www.oegmp.at ) und an die FAK der ÖGMP zu richten.

Mit 01.12.2016 nimmt die Fachanerkennungskommission Anträge ausschließlich in elektronischer Form entgegen.
Bitte senden Sie Ihr Antragsformular inkl. aller Anlagen in einem PDF-Dokument an Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! .

Der Antrag muss umfassen:

  • das schriftliche Ansuchen auf Erteilung der Fachanerkennung zum „Medizinphysik-Experten (ÖGMP)“
  • Nachweis der Fachanerkennung als „Medizinphysiker (ÖGMP)“
  • Nachweis über Art und Umfang der beruflichen Tätigkeit seit der Erteilung der Fachanerkennung (ÖGMP)
  • Nachweis von im Anhang 3 dargelegten Weiterbildungen auf dem Gebiet der Medizinischen Physik von mindestens 150 Weiterbildungspunkten (WP) wie in Kapitel 6 definiert
  • Nachweis über die Entrichtung der Bearbeitungsgebühr und der jährlichen Mitgliedsbeiträge.

Die FAK der ÖGMP prüft die Erfüllung der Bedingungen und legt gegebenenfalls Ergänzungen fest.

Zur Bearbeitung des Antrages wird eine Gebühr in Höhe von 45,- € (dreifacher Mitgliedsbeitrag ohne Zeitung 3x15,- €) eingehoben.

Beilage zum Antrag MPE OGMP – Übergangsregelung